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Nacken / Hals / Halswirbelsäule

Der Hals ist die bewegliche Verbindung zwischen Kopf und Rumpf. Die Halswirbelsäule besteht aus 7 Halswirbeln, die durch ihre Bauweise die hohe Beweglichkeit ermöglicht. Zwischen den Wirbeln liegen die Bandscheiben. Viele Muskeln und Bänder stabilisieren diese und ermöglichen dem Kopf z.B. schnelle Drehungen. Natürlicherweise besteht eine Lordose, also eine nach vorne konvexe Krümmung.

Schulter / Oberarm

Das Schultergelenk wird vom Schultergürtel und dem Oberarmknochen gebildet. Der Schultergürtel wiederum besteht aus dem Schlüsselbein (vorne) und dem Schulterblatt (hinten). Das Schultergelenk ist vor allem muskelgeführt, da die Pfanne relativ flach ist. Dies ermöglicht eine grosse Beweglichkeit der Arme. Wesentlich stabilisiert wird es durch die „Rotatorenmanschette“, die durch vier Muskeln gebildet wird.

Brustkorb / Lendenwirbelsäule

Der Brustkorb (Thorax) besteht aus dem Brustbein und den Rippen sowie den damit verbundenen 12 Brustwirbeln. Mit Herz und Lunge beinhaltet er die zentralen Kreislauforgane. Der vordere Brustkorb ist über den grossen Brustmuskel mit dem Oberarm verbunden. Die Lendenwirbelsäule und ihre 5 Wirbel bilden das untere Ende der Wirbelsäule und den Übergang zum Kreuzbein. Während die Brustwirbelsäule für die Drehung des Rumpfes zuständig ist, ist dies bei der Lendenwirbelsäule das Beugen und Aufrichten.

Ellbogen / Unterarm

Der Ellbogen ist ein zusammengesetztes Gelenk, das Biegen und Strecken aber auch das Drehen der Hand ermöglicht. Der Unterarm besteht aus Elle (Ulna) und Speiche (Radius). Während die Elle (auf der Kleinfingerseite) mit dem Oberarmknochen ein Scharniergelenk bildet, ist die Speiche mit dem Oberarmknochen über ein Kugelgelenk verbunden. Der Unterarm verbindet den Ellbogen mit der Hand und ist Ursprung einiger Handmuskeln.

Hand

Die Hand ist der Greif- und Tastapparat des Menschen. Sie besteht aus 27 Knochen, die sich auf Handwurzel (8),  Mittelhand (5) und Finger verteilen. Neben der Beugung der Finger ist vor allem die Opposition des Daumens wie z.B. beim Pinzettengriff eine wichtige Fähigkeit.

Becken / Bauch

Das Becken verbindet den Rumpf mit den Beinen. Der Beckengürtel besteht aus dem Kreuzbein und den beiden Hüftbeinen. Ein Hüftbein wiederum ist zusammengesetzt aus Sitzbein, Schambein und Darmbein. Das grosse Becken zwischen den Darmbeinen ist nach vorne offen und unterstützt mit der Bauchmuskulatur die Bauchorgane. Das kleine Becken beinhaltet unter anderem die Harnblase, die Gebärmutter oder die Prostata.

Hüfte / Oberschenkel

Die Hüftgelenke sind die bewegliche Verbindung zwischen Becken und Oberschenkel. Sie ermöglichen das Gehen und die Stabilisierung im Stand. Das Hüftgelenk hat drei Freiheitsgrade und besteht aus der Hüftpfanne, die vom Becken gebildet wird, und dem Hüftkopf des Oberschenkelknochens. Die umgebenden Bänder sind extrem belastungsfähig. Der Oberschenkelknochen (Femur) ist der längste und stärkste Knochen des menschlichen Skeletts. An seiner Rückseite verläuft der Ischias Nerv.

Knie / Unterschenkel

Das Knie oder Kniegelenk besteht aus zwei Gelenken: Eines verbindet Oberschenkelknochen (Femur) und Schienbein, das andere Femur und Kniescheibe (Patella). Zwischen Oberschenkelknochen und Schienbein liegen die beiden Menisken, die die Kontaktflächen vergrössern. Seiten- und Kreuzbänder und weitere stabilisieren das Gelenk. Drehbewegungen sind nur beim gebeugten Knie möglich. Wadenbein und Schienbein bilden den Unterschenkel und gehen in den Knöchel über.

Fuss

Der Fuss ist der unterste Abschnitt des Beines. Das obere Sprunggelenk verbindet als Scharniergelenk den Fuss mit dem Unterschenkel. Das untere Sprunggelenk aus Sprungbein und Fersenbein ist zweigeteilt und ermöglicht das Heben eines Fussrandes. Der Fuss besteht aus 7 Fusswurzelknochen, 5 Mittelfussknochen sowie 14 Zehenknochen. Sehnen, Bänder und Muskeln verspannen die Knochen zum Fussgewölbe. Die Belastung wird daher von der Ferse, dem Grosszehen- und Kleinzehenballen getragen. Die Fusslänge entspricht jeweils der individuellen Unterarmlänge.

Physiotherapie

Physiotherapie ist eine selbständige Disziplin im Bereich der Therapie, die zusammen mit Medizin und Pflege die drei Säulen der Schulmedizin bildet. Sie steigert die Lebensqualität und ist auf die Behebung von körperlichen Funktionsstörungen und Schmerzen ausgerichtet. Physiotherapie kommt in der Therapie, Rehabilitation, Prävention und in der Gesundheitsförderung wie auch in der Palliativbehandlung zur Anwendung.

 

Physiotherapie richtet sich an verunfallte PatientInnen und Menschen mit akuten oder chronischen Erkrankungen, Menschen mit Behinderungen sowie an Gesunde. Physiotherapeutische Leistungen werden von der Krankenkasse vergütet. Die Physiotherapieausbildung schliesst mit einem Bachelor of Science in Physiotherapie ab, mit der Möglichkeit einer weiterführenden Ausbildung zum Master of Science in Physiotherapie.

physioswiss, der Schweizer Physiotherapie Verband, vertritt die Interessen von über 8‘700 selbständig erwerbenden und angestellten PhysiotherapeutInnen in der ganzen Schweiz.

Ablauf

Die Behandlung in der Physiotherapie verläuft nach folgendem Schema:

  • Befunderhebung
  • Physiotherapiediagnose
  • Therapieziele
  • Planung
  • Behandlung
  • Erfolgskontrolle

Als erstes nehmen Physiotherapeutinnen die Krankengeschichte ihrer Patienten auf (Anamnese). Anschliessend untersuchen sie ihre Patienten mittels spezifischer Tests und Messungen. Die Krankengeschichte und die Untersuchung bilden die Befunderhebung.

Anhand der Untersuchungsergebnisse wird die Physiotherapiediagnose gestellt. Zusammen mit der Patientin oder dem Patienten (gegebenenfalls Angehörigen oder anderen Betreuungspersonen) werden Therapieziele festgelegt und die Planung der Behandlung besprochen.

Die Behandlung erfolgt nach den Grundlagen der evidence based practice (EBP)*. Parallel zu der Durchführung der Behandlungstechniken werden die Patientinnen individuell informiert, geschult und beraten.

Während der Behandlung werden die Fortschritte überprüft und am Schluss wird evaluiert, ob die Ziele erreicht worden sind (Erfolgskontrolle). Alle Schritte im Ablauf der Physiotherapie werden schriftlich dokumentiert.

* Evidence based practice: Die Physiotherapeutinnen integrieren wissenschaftliche Erkenntnisse und klinische Erfahrung in die Behandlung der einzelnen Patienten.

Tätigkeitsfelder

Bewegungsapparat

Physiotherapie in der Orthopädie/Traumatologie

Bei krankheits- oder unfallbedingten Problemen am Bewegungsapparat (Gelenke, Sehnen, Muskeln und Knochen) wendet die Orthopädie/Traumatologie modernste operative und nicht operative Methoden an.

Nach einer möglichst genauen Diagnosestellung mittels Röntgen, Ultraschalluntersuchungen oder MRI entscheidet die Ärztin bzw. der Arzt über Therapiemassnahmen wie Physiotherapie, Ruhigstellung mit Schienen, Gips oder anderem. Physiotherapie unterstützt z.B. bei Frakturen und Gelenkluxationen den Heilungsprozess optimal. Die Funktionsfähigkeit der betroffenen Strukturen wird schnell und gezielt erarbeitet. Arthrose (Abnützung des Gelenks) ist ein degenerative Gelenkserkrankung, welche oft mit Schmerz und Steifigkeit einhergeht und gut auf Physiotherapie reagiert.

Physiotherapie in der Rheumatologie/physikalischen Medizin

Rheumatologie beinhaltet im weitesten Sinne die Behandlung von Störungen und Beschwerden am Bewegungsapparat (oft mit funktioneller Einschränkung). Zum Bewegungsapparat gehören Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen, Gelenke und periphere Nerven.

Die häufigsten Störungen sind akute und chronische Beschwerden und Dysfunktion am Bewegungsapparat. In der physikalischen Medizin werden verschiedene Massnahmen individuell bestimmt, welche auf physikalischen Massnahmen - wie z.B. mechanischen, thermischen oder elektrischen Prinzipien - beruhen.
Ziele der Behandlung sind Schmerzreduktion, Verbesserung der Gelenkfunktion und Wiedererlangen der Aktivität im täglichen Leben. Zu den Behandlungstechniken gehören z.B. 

  • Gelenksmobilisation (Manuelle Therapie) 
  • Weichteile Techniken (Muskeln, Bänder, Sehnen)
  • Koordination

Physiotherapie im Sport

Die Sportmedizin befasst sich mit der Prävention, Diagnose, Behandlung und Rehabilitation von Sportverletzungen. Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten kümmern sich aber auch um die Bewegung von gesunden und kranken Menschen. Die Heilung des Gewebes nach Muskelrissen, Bänder- und Gelenksverletzungen sowie Knorpelläsionen und Sehnenentzündungen erfolgt mit der Anwendung von Physiotherapie schneller und trotzdem schonend. Eine frühzeitige Behandlung reduziert Schmerzen, Schwellungen und weitere Gewebeschädigungen, wirkt vorbeugend gegen Steifigkeit und ermöglicht eine schnellere Rückkehr zur Arbeit und schnellere Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten.

Physiotherapie in der Ergonomie

Die Ergonomie ist die Wissenschaft der menschengerechten Arbeitsgestaltung. Die in diesem Gebiet tätigen Physiotherapeutinnen beurteilen die arbeitsbezogene körperliche Belastbarkeit mit anerkannten Messsystemen. Sie passen die Arbeitsplätze an die anatomischen, physischen und biomechanischen Eigenschaften des Menschen an. Sie bieten Trainingsprogramme an, die auf die Rückkehr zur Arbeit ausgerichtet sind oder mit dem Ziel arbeitsbezogener Steigerung der physischen Leistungsfähigkeit. Sie entwickeln Schulungen und Workshops in Arbeitstechnik, Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und dem Bereich Human Ressources in den Betrieben.

 

Innere Organe und Gefässe

Physiotherapie und Atmung

Ihre Physiotherapeutin oder Ihr Physiotherapeut geht auf Ihre Fragen ein und erarbeitet mit Ihnen:

  • Die Atemwahrnehmung in Ruhe und Belastung
  • Die Handhabung von Inhalationsgeräten
  • Die Handhabung von Atemhilfen zur Belüftung der Lunge 
  • Verschiedene Massnahmen:
    - Zur Entblähung der Lunge, wie z.B. die Lippenbremse
    - Zur Atemberuhigung
    - Zur Entspannung
    - Zum Abhusten von Sekret (Schleim)
  • Ein Programm zur Leistungssteigerung durch gezieltes Training.

Sie lernen, Ihren Alltag - auch mit einem Lungenproblem - besser zu bewältigen.

Physiotherapie bei Herz-Kreislauferkrankungen

Mit Physiotherapie bei Herz- Kreislauferkrankungen bezeichnet man Massnahmen, die es den Betroffenen ermöglichen, wieder aktiv am gesellschaftlichen und beruflichen Umfeld bzw. im Berufsleben teilzunehmen.

Meist findet die Therapie in Form eines Gruppentrainings statt. Dies kann im Rahmen eines Veloergometertrainings, Gehtrainings, in einer Gymnastikgruppe oder in der Medizinischen Trainingstherapie stattfinden.

Physiotherapie und Lymphologie

Mit Lymphologischer Physiotherapie (Komplexe Physikalische Entstauungstherapie) werden posttraumatische Ödeme (Flüssigkeitsansammlung) nach Unfällen, Gelenksersatzoperationen und anderen Schädigungen am Bewegungsapparat sowie chronische Ödemkrankheiten (Lymphödem, Lipödem, Phlebödem/Ulcus cruris, zyklisches Ödemsyndrom) behandelt.

Physiotherapeutinnen benötigen eine spezielle Weiterbildung, um diese Behandlungen durchzuführen. Ödembehandlungen werden täglich oder mindestens drei Mal in der Woche durchgeführt. Die zentralen Techniken sind manuelle Lymphdrainagen und Kompressionsbandagen. 

Physiotherapie in der Beckenboden-Rehabilitation

In Beckenboden-Rehabilitation spezialisierte Physiotherapeutinnen behandeln Patientinnen und Patienten mit folgenden Krankheitsbildern: Harn- und Stuhlinkontinenz, Blasen- und Darmentleerungsstörungen, überaktiver Blase, chronische Verstopfung, Organsenkungen, Schmerzen im Becken- und Genitalbereich.

Ziele, Therapieablauf und Massnahmen, die auch apparativ unterstützt sein können, werden nach Erhebung des Befundes mit den Patientinnen und Patienten besprochen. Grundlage für eine gezielte Behandlung ist die Schulung der Wahrnehmung des Beckenbodens und der korrekten Aktivierung der Muskulatur. Beckenbodeneinsatz und Verhaltensanpassungen im Alltag sind hilfreich für einen aktiven Lebensstil bis ins hohe Alter.

Physiotherapie bei Krankheiten des Stoffwechsels

  • Diabetes
  • Metabolisches Syndrom
  • Osteoporose

Physiotherapie in der  Palliative Care

Eingebettet und abgestimmt auf Massnahmen anderer medizinischer Fachpersonen wird die Physiotherapie individuell auf die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten im Spital, in Hospizen und Heimen oder daheim als   Bestandteil von palliative care angeboten. Massnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität durch Linderung und Unterstützung von Ressourcen sind beispielsweise Atemtherapie, Ödembehandlungen, schmerzbeeinflussende Massnahmen, Bewegung und Erhaltung oder Verbesserung der Kondition.

 

Nervensystem

Physiotherapie in der Neurologie

Eine neurologische Erkrankung oder Verletzung des Nervensystems ist meistens ein gravierendes Ereignis, welches das alltägliche Leben deutlich beeinträchtigt. Die Physiotherapeutin bzw. der Physiotherapeut unterstützt Sie dabei, Ihre Selbständigkeit in einem veränderten, aber lebenswerten Alltag bestmöglich wiederzuerlangen oder zu erhalten.

Das Verbessern der Wahrnehmung, des Gleichgewichts und der Geschicklichkeit, das Lindern von Schmerzen sowie das Trainieren von Kraft und Ausdauerfähigkeit, sind nur einige der möglichen Teilziele, die gestützt auf eine genaue Untersuchung und dem Abklären ihrer zentralen Anliegen, in individuell angepassten Übungs-  und Lernsituationen erarbeitet werden.

 

Physiotherapie in der Geriatrie

Die Physiotherapie in der Geriatrie befasst sich mit dem alten Menschen.

Therapeutische Handlungen zielen dahin, dass dem alten Menschen ein Leben in bestmöglicher Selbständigkeit und Lebensqualität ermöglicht wird.

Schwerpunkte in der geriatrischen Physiotherapie sind: Sturzprävention, Schmerzmanagement und vermeiden von körperlicher Immobilität. Massnahmen können heilend, vorbeugend, rehabilitativ oder palliativ eingesetzt werden. Dabei beherrscht es die Physiotherapeutin in der Geriatrie, sich je nach kommunikativen Möglichkeiten der Patienten flexibel einzustellen.

Die Würde des alten Menschen wird jederzeit beachtet. Grenzen wie Möglichkeiten der zu behandelnden Person sowie deren Umfeld werden beachtet und respektiert. Eine enge Zusammenarbeit der involvierten Fachpersonen im Sinne der Interprofessionalität sowie der Angehörigen ist unabdingbar.

Rolle der Physiotherapie in der Sturzprävention

In der Physiotherapie werden viele Patienten behandelt, die unter den Folgen eines Sturzes leiden. Das längerfristige Ziel der Therapie ist neben der Sekundärprävention, also dem Vermeiden weiterer Stürze, das Vermindern des Verletzungsrisikos im Falle eines Sturzes. Weitere Informationen zur Rolle der Physiotherapie in der Sturzprävention finden Sie hier.

 

Physiotherapie in der Pädiatrie

Die Kinderphysiotherapie ist zuständig für die Behandlung von Kindern vom Frühgeborenen bis zum Jugendlichen mit angeborenen oder erworbenen Störungen oder wenn die Entwicklung infolge anderer Faktoren gefährdet ist. Die Behandlung und physiotherapeutische Begleitung erfolgt partnerschaftlich mit der Familie und deren Umfeld (z.B. Kindergarten, Kinderarzt).

Um in der Behandlung erfolgreich zu sein, braucht es neben physiotherapeutischen Kenntnisse vor allen spezifische Kenntnisse zur kindlichen Entwicklung, die Fähigkeit das Kind zu motivieren (Beziehungsaufbau) und die Eltern gekonnt einzubeziehen.

Die Therapie des Kindes ist nicht mit der von Erwachsenen vergleichbar. Sie funktioniert über das Spielen, die Umgebungsgestaltung und die Interaktion. Bei den therapeutischen Übungen ist Kreativität gefragt, um das Interesse der Kinder zu wecken und sie so für das Mitmachen zu motivieren. Neben der spielerisch gestalteten Therapie ist auch die Arbeit und Kommunikation mit den Eltern von grosser Bedeutung.

 

Weitere

Physiotherapie in der Psychiatrie

Durch physiotherapeutische Körperarbeit wird eine stabilisierende Grundlage für die Psyche erarbeitet. Eine enge Zusammenarbeit und Vertrauensbasis zwischen Ärztin bzw. Arzt, Patientin bzw. Patient und Therapeutin bzw. Therapeut ist unabdingbare Voraussetzung. Eine klar strukturierte Vorgehensweise hilft, die eigene Orientierung zu verbessern. Über Bewegung, Atmung und  Entspannung kann körperliches Wohlbefinden entstehen, welches zum psychischen Gleichgewicht beiträgt. Gearbeitet wird sowohl in Einzel- als auch in Gruppenform.

Physiotherapie und Domizilbehandlung

Eine Domizilbehandlung (Hausbesuch) wird durchgeführt, wenn Patienten aufgrund geistiger und/oder physischer Beeinträchtigung nicht mehr in der Lage sind, den Transfer in eine Physiotherapie-Praxis selbständig zu realisieren.

Therapieformen

Massnahmen der Behandlung, Beratung und Instruktion

  • Atemtherapie/Entspannungstherapie 
  • Beckenboden Physiotherapie 
  • Bewegungstherapie 
  • Bewegungstherapie im Wasser 
  • Herz-Kreislauf-Therapie 
  • Lymphologische Physiotherapie 
  • Manuelle Therapie  
  • Massage 
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT)  
  • Neurologische Physiotherapie 
  • Physiotherapie auf dem Pferd  (Hippotherapie)  
  • Sportphysiotherapie 
  • Triggerpunktbehandlung 
  • Vestibuläres Training/Sturzprävention

Physikalische Massnahmen

  • Elektrotherapie 
  • Hydrotherapie 
  • Muskel- und Bindegewebsmassage 
  • Wärme- und Kältetherapie 
  • Ultraschalltherapie

Setting

  • Domizilbehandlung 
  • Einzel-/Gruppentherapie

Grundausbildung

Seit Herbst 2006 findet die Grundausbildung nun Schweiz weit in Fachhochschulen (FH) statt, das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI (ehemals BBT) hat 4 Standorte für Fachhochschulen Gesundheit bestimmt: Zürich/Winterthur, Bern, Romandie, Tessin. Die Grundausbildung in der Fachhochschule schliesst mit einem Bachelor of Science (BSc) ab.

Hier finden Sie ein Merkblatt zu den oben genannten Fachhochschulen.

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physiomagazin - das Patientenmagazin

physiomagazin - das Patientenmagazin

Das physiomagazin erscheint zweimal pro Jahr. Ziel des Magazins ist es, den Beruf der Physiotherapeutinnen bekannter und den Nutzen von Physiotherapie den Patienten bewusst zu machen, ohne diesen mit zu viel Werbung zu überhäufen.

Das Magazin eignet sich dank der kurzen Beiträge und der vielfältigen Themenbereiche ideal als Schnelllektüre für wartende Patienten sowie weitere interessierte Personen. Das Magazin wird in einer Auflage von 30‘000 Stück auf Deutsch und Französisch veröffentlicht, mit jeweils auf die Sprachregionen bezogenen, unterschiedlichen Beiträgen.

Mitglieder von physioswiss, Spitäler und Institutionen aus dem Gesundheitswesen erhalten das physiomagazin gratis. Für alle weiteren interessierten Personen, gibt es die Möglichkeit das Magazin gratis auf dieser Webseite als epaper (pdf) herunterzuladen oder zum Selbstkostenpreis von CHF 5.- pro Exemplar inkl. Porto bei www.physioswiss.ch zu bestellen.

 

 

physiomagazin 2/15

Die Ausgabe 2/15 ist im November 2015 erschienen. Hauptthemen sind Osteoporose, Wunderwerk Hand und ein Interview mit Raymond Farquet. Viel Spass beim Lesen.

Das Magazin können Sie hier online einsehen und kostenlos herunterladen.

physiomagazin 1/15

Die Ausgabe 1/15 ist im Juni/Juli 2015 erschienen. Hauptthemen sind Schlaganfall, Koordination und ein Interview mit Sergei Aschwanden. Viel Spass beim Lesen.

Das Magazin können Sie hier online einsehen und kostenlos herunterladen.

physiomagazin 1/14

Die Nullnummer des physiomagazins erschien Ende Oktober 2014 mit einer Auflage von 16'000 Exemplaren und behandelt das Thema "Hüftarthrose - was Physiotherapie bewirken kann".

Das Magazin können Sie hier online einsehen und kostenlos herunterladen.

Ältere Ausgaben 2010-2013

Von 2010 bis 2013 veröffentlichte das physiomagazin der Regionalverband physio zürich-glarus zusammen mit dem Kantonalverband Bern und dem Regionalverband Zentralschweiz in Eigenregie. Ältere Exemplare können unter folgendem Link bestellt werden: http://physiomagazin.ch/pages/newsletter/etwas-verpasst.php

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